Personen

Ried Jonas Maria

Jonas Maria Ried

ist Student im Jahrgang 2018/2019 im Weißenhof-Programm (Meisterschüler).

  • Kurzvita

    Jonas Maria Ried

    geboren 1989 in München

    2018
    Postgraduales Studium im Weißenhof-Programm der Bildenden Kunst (Meisterschüler)

    2012–-2018  
    Studium der Bildenden Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Diplom)

    2009–2012
    Ausbildung zum Holzbildhauer in Garmisch-Partenkirchen

  • Ausstellungen

    2018
    „Von Tisch und Tafel“, Gruppenausstellung, Residenzschloss Ludwigsburg

    2017
    „Square Dance“, Kunst im öffentlichen Raum, Tuttlingen      

    2016
    „Leibhaftig“ mit Shirley Cho und Sang Yong Lee, Haus 10, Fürstenfeldbruck
    „In Between 2“, Gruppenausstellung, Projektraum AKKU, Stuttgart
    „In Between“, Gruppenausstellung, Kunstverein Marburg

    2014
    „Experiment Landschaft“, Skulpturenpfad, Nationalpark Nordschwarzwald
    „Grand Closing – Sinnd und Verstand“, Neue Kunsthalle, Stuttgart

  • Exposé

    Ich zeichne ein Bild eines Prototyps der Holzbildhauerei. Seine Ideale; das Selbermachen und Bildhauern als Zeichen nicht-entfremdeter Arbeit. Immer auf der Suche nach einem tragenden Naturbegriff. Ein Romantiker der den Rückzug ins private und biedermeierliche Idyll mindestens schätzt. Durch die Befragung dieses Prototypen entstehen viele Arbeiten. So klopfe ich seit Jahren auf der deutschen Eiche herum um sie weich zu kriegen oder backe Skulpturen um sie genießbar zu machen. Gerade habe ich Seiten von 100 Bibeln aus dem 19. und 20. Jahrhundert mit Wachs wieder zu einem Holzstamm verarbeitet und eine Skulptur 0 herausgeschnitzt. Die Schöpfungsgeschichte wird auf das Ursprungsmaterial der Bibel reduziert. Der Holzbildhauer tritt als totaler Materialist auf und bündelt 100 sakrale Objekte in einer Skulptur. 

    Ich möchte den behaupteten Prototypen weiterentwickeln, als einen der nicht nur vor der Bibel keinen Halt macht. Ich lasse ihn heraustreten aus dem Privaten und setze ihn der Öffentlichkeit aus. Dabei folge ich meinem Interesse an der Kollision des Erhabenen oder Sakralen mit Profanem. Die Rückführung der Bibeln soll hier einen Anfangspunkt markieren; eine herausgetragene und erweiterte bildhauerische Konsequenz.

Eigene Website

www.jonasmariaried.com

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